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Das neue Kabarett-Solo von Horst Schroth: Wieder eine seiner atemberaubenden, turbulenten und saukomischen Geschichten. Diesmal über das, was verloren, verschwunden und vergessen gehen darf (DSDS, automatische Telefonmenüs, Despoten, Botox, der Analogkäse und der Green Chai Latte) und über das, was wir auf jeden Fall vor dem Verschwinden retten müssen (die Fugen von Bach, die guten Manieren, die Landhausdiele, den Speisewagen, unsere mühsam erworbenen Falten und den FC St. Pauli). Regie führt, wie immer, der Kultregisseur Ulrich Waller.

Geboren 1948 in Oberfranken, aufgewachsen in Baden-Württemberg. Um die Frage, welche der beiden Regionen mehr Schäden verursacht hat, streitet sich heute das Therapeuten-Team. Ansonsten ist die Kombination Kleinstadt - Kleinfamilie - Kleinbürger (Körpergröße 1,70 m) die beste Garantie für eine Karriere als Kabarettist. Studium der BWL (sogar mit Examen), später dann auch noch Geschichte und Sozialwissenschaften. Während des Studiums bereits ständige Arbeit am Theater. Statisterie, Regieassistenz, dann kleine Rollen.

Erste Kabarett-Produktionen 1982 und 1983 (zusammen mit Achim Konejung und Michael Batz). Seit 1987 nur noch Kabarett und Beginn der Zusammenarbeit mit Ulrich Waller, der inzwischen der Künstlerische Leiter des Hamburger "St.Pauli Theaters" ist. Waller hat sich eine hohe Reputation erworben mit zahlreichen großen Regiearbeiten, unter anderem mit der Regie beim Udo-Lindenberg-Musical "Hinterm Horizont". Ebenso führte er Regie bei allen Produktionen mit Horst Schroth. Bisher sind das: 1987 - "Volkszählungsrevue" (mit Konejung und Batz), 1987 - "Sex Total" (mit Konejung und Batz). 1989 - "Gnadenlos deutsch" (mit Konejung) - der fällige kabarettistische Kommentar zur deutschen Einheit und ein Riesenerfolg, 1991 - "Alles meins!" (mit Konejung). Seit 1994 arbeitet Horst Schroth als Solo-Kabarettist. 1994 - "Null Fehler - Herr Laux versteht die Welt nicht mehr", 1996 - "Scharf auf Harakiri", 1998 - "Herrenabend", 2002 "Katerfrühstück", 2005 "Nur die Größe zählt", 2008 "Wenn Frauen fragen - Das Beste aus 10 Jahren", 2008 "Grün vor Neid".

Zwischendurch, in 1990, 1992 und 1994, der mittlerweile legendäre "Reichspolterabend" (mit M. Beltz, A. Konejung, H. Pachl und A. Rating). Außerdem ständige Arbeit für Funk und TV. Gastauftritte in allen namhaften Kabarett-TV-Sendungen (von "Ottis Schlachthof" bis zum "Scheibenwischer"). 2002 eine eigene Kabarett-Show im WDR-Fernsehen ("Horst paß auf" gemeinsam mit Gerburg Jahnke). In der ZDF-Serie "Halt durch Paul" (28 Folgen in den Jahren 2004 und 2005) spielt Horst Schroth die Hauptrolle.

Horst Schroth erhielt während seiner Kabarettkarriere in den Jahren 1990 und 1999 den wohl bedeutendsten Preis dieses Genres, den "Deutschen Kleinkunstpreis". Damit ist er einer der wenigen Kabarettisten, die diesen Preis gleich zwei Mal entgegennehmen durften. Andere wichtige Preise sind der "Leipziger Löwenzahn" und der "Stern des Jahres" der AZ München. Außerdem ist er anlässlich seines 25-jährigen Kabarettjubiläums mit dem Ehrenpreis "Tegtmeier 2007" ausgezeichnet worden.

Sein "Stammhaus" ist das renommierte "St.-Pauli-Theater" in Hamburg. Horst Schroth lebt in der Nähe von Hamburg mit seiner Frau und seinen Hunden.

 

 

 

 

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