Informationen
Sind wir nicht alle ein bisschen Goldfinger? Es geht natürlich um Geld. Nicht nur Eintrittsgeld. Viel Geld. Die Deutschen sprechen nicht gern über Geld, aber sie denken fast ununterbrochen daran. Kein Volk der Erde fragt so häufig seinen Kontostand ab, niemand besucht öfter seine Schließfächer und streicht über Scheine, Schmuck und Barren. Deutsche Frauen träumen von goldenen Haaren und Männern mit Goldkettchen. Mit der Angst einflößenden Irrsinnigkeit eines Gert Fröbe und der coolen Professionalität eines Sean Connery löst Reichow den Vergnügungsstau und schafft eine Leichtigkeit von schallendem Gelächter bis hin zur atemlosen Spannung eines Laserstrahls, der sich durch eine Stahlplatte schneidet. Die Geschichte des Geldes - wer könnte sie besser erzählen als der Mann mit dem goldenen Anschlag.
Zehn "Goldfinger" und ein unermesslicher Wortschatz machen das neue Programm zu einem geschliffenen Unterhaltungs-Unikat. Tief schürft Lars Reichow in der Goldmine des Humors, nur um noch eine Feinunze oben drauf zu legen. Was der "Klaviator" anspricht, was er anfasst, welches Thema er aufgreift und besingt, es wird nicht nur zu Gold. Es klingt auch danach. Es ist lange her, seit der Mainzer mit seiner Symbiose aus variationsreicher Stimme und Klavierspiel in Langen zu Gast war. Das Warten hat aber nun zum Glück ein Ende.
Anfahrt
Werbung









Kommentare