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Autoren lesen und sprechen über ihren neuen Hanau Krimi
Zu einer äußerst unterhaltsamen Lesung so gar nicht im klassischen Sinn lädt der Hanauer Kulturverein am
Sonntag, den 5. Februar um 11.00 Uhr in die Remisengalerie im Schloss Philippsruhe ein.
Was ist geeigneter als ein Sonntagmorgen, um sich von den Autoren eine Leiche – und – selbstverständlich – auch einen Espresso servieren zu lassen.
Die Autoren Matthias Grünewald und Dieter Kögel werden dabei unter der Überschrift „Ein Buch, zwei Autoren, viele Geschichten“ aus ihrem zweiten im Hanauer Cocon Verlag erschienenen Hanau Krimi „Eine Leiche zum Espresso“ ausgesuchte Passagen lesen, aber auch das Umfeld der beiden Hauptfiguren, den Kommissaren Mario Weinrich aus Grossauheim und Herbert Schönfelder aus Steinheim, und vor allem deren ganz private Verhältnisse abtasten.
Denn obwohl im Hanauer Nobelviertel Wilhelmsbad ein Mord geschehen ist, werden die beiden Kommissare von ungeahnten persönlichen Verstrickungen so in Anspruch genommen, dass kaum Zeit zum Ermitteln bleibt. Sehr zum Ärger von Polizeichef Huber, der in dem auch politisch hochbrisanten Mordfall in der besseren Gesellschaft der Brüder-Grimm-Stadt endlich handfeste Ermittlungserfolge sehen will. Der Täter wird zwar ermittelt, doch bis dahin durchleben die beiden Kommissare alle Höhen und Tiefen privater Nöte, und haben alle Hände voll zu tun, um ihre im Privatleben errichteten Lügengebäude im Griff zu behalten.
Momente der Entspannung im neuen Hanau Krimi gibt es nur an Luigis mobiler Cafe Bar am Marktplatz, wo der Fall bei dem einen oder anderen Espresso ganz ohne den nötigen Ernst verhandelt wird. Grünewald und Kögel, über viele Jahre Partner auf unzähligen Kleinkunstbühnen, nutzen bei ihrer Lesung natürlich auch ihr Bühnenpotential, um die Gäste auf die Achterbahnfahrt durch sowohl spezielle, als auch für Jeden ganz nachvollziehbare Hanauer Verhältnisse mitzunehmen.
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