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Seit mehr als zwei Jahrzehnten erkundet die kanadische Künstlerin Loreena McKennitt die vielfältigen Aspekte keltischer Musik. Scheinbar mühelos vereint sie instrumentale wie gesangliche Perfektion und Emotionen zu einem Klangkostüm, das den Hörer verzaubert. Mit ihrem letzten Album „The Wind that shakes the Barley“ kehrte die faszinierende Interpretin zu den frühsten Inspirationen ihrer Karriere zurück, der traditionellen Folklore Irlands, Schottlands und Englands. Nach ihrer ausverkauften Hallentour präsentiert sich die leidenschaftliche Globetrotterin ihren Fans im Sommer auf ausgewählten Open Air-Konzerten. Vom 16. bis 24. Juli stehen acht Konzerte auf dem Plan. Bei ihren Auftritten und Aufnahmen interpretiert Loreena McKennitt ihre vertonten Gedichte und Kurzgeschichten mit glasklarer Sopranstimme, während sie als Instrumentalistin an Harfe, Klavier und Bandonion glänzt. Begleitet wird sie, wie stets, von einem erlesenen Ensemble absoluter Spitzenmusiker.

Im Repertoire finden sich neben neueren Songs natürlich viele Klassiker von Loreena McKennitt. 13 Alben umfasst das umfangreiche Werk der Bardin inzwischen, die weltweit 14 Millionen CDs verkauft hat, mehr als 1,6 Millionen davon in Deutschland. Ein erstaunlicher Triumph musikalischer Poesie

„Meine Lieder setzen sich wie ein Mosaik zusammen, dessen Teile eines nach dem anderen gesammelt und eingepasst werden. Sie sind Andenken und Erlebnisse, die man seinen Zuhörern gerne vermittelt“, erklärt Loreena McKennitt. Bei „The Wind that shakes the Barley“ verspürte sie nach eigenen Angaben einen Sog zurück zu den eigenen Wurzeln. „Mit der Perspektive von Zeit und Erfahrung fühlt man die bekannten Dinge, die man geliebt hat und noch immer liebt.“ Loreena McKennitt hat die CD mit langjährigen musikalischen Begleitern und herausragenden Instrumentalisten aufgenommen. Sie empfindet das Album als Rückkehr zu einfacher, jahrhundertealter Musik, mit der sie 1985 ihr Schallplattendebüt „Elemental“ gab.

Loreena McKennitt, Tochter eines Großhändlers im kanadischen Manitoba, hätte eigentlich Tierärztin werden sollen. Doch sie entschied sich nach dem Schulabschluss für die Musik. Sie lieh sich von der Familie das Startkapital, kaufte das Buch „How To Make Your Own Record“ und marschierte direkt in ein Tonstudio. Nach zwei Tagen kam sie mit einer fertigen Aufnahme heraus, die sie in Kneipen, Clubs und auf der Straße verkaufte. Anfang der 80er Jahre engagierte man sie als Komponistin, Sängerin und Schauspielerin für das berühmte kanadische Shakespeare-Festival nach Stratford/Ontario. Es wurde die Startrampe für eine internationale Karriere.

Als musikalische Botschafterin repräsentierte sie Kanada auf einer Vielzahl kultureller Events in der ganzen Welt, schrieb Filmmusiken und trat im Rahmen von Festivals auf. 1985 produzierte sie mit ihren Ersparnissen ihr erstes Album und gründete ihr eigenes Plattenlabel. Als eine der wenigen wirklich unabhängigen Künstlerinnen entscheidet sie seither allein über Songauswahl, Produktion, Gestaltung und Vertrieb ihres Materials. Indem sie alten Texten neues Leben einhauchte, machte sich Loreena McKennitt einen Namen als Folksängerin. Traditionellen Folkballaden verlieh sie Frische und Unmittelbarkeit.

Loreena McKennitt sieht ihrer Rückkehr in die alte Welt und zum Ursprung ihrer musikalischen Wurzeln mit großer Erwartung entgegen. Sie freut sich darauf, ihre aktuellen Songs ebenso wie die Favoriten ihrer Karriere und einige Stücke, die östlichen Einflüssen der Kelten geschuldet sind, in ihrem Programm zu vereinen. „Wie immer bin ich gespannt, den Menschen zu begegnen, die in ihrem Leben einen Platz für meine Musik gefunden haben.“

 

 

 

 

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