29 Dezember, 2011 - 0 Kommentare, 249x gelesen | 249x gelesen
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Gelnhausen

Interview mit Phunkstelle


Die Bandmitglieder „Phunkstelle“ lernten sich 2007 über ein Internetportal kennen und hat schnell gemerkt, dass großes Potenzial für eigene Songs da war. Wir haben den „Phunkern“ in ihrer heutigen Konstellation ein paar Fragen gestellt!


Bild: privat

mJ: Erst die Single, dann der Plattenvertrag: Inwiefern hat sich dadurch euer Leben verändert?

Simon: Tatsächlich interessieren sich immer mehr Leute für das, was wir machen, und das motiviert, weiter neue Songs zu schreiben und neue Fans zu gewinnen! Man merkt, dass das Projekt zu einem Teil der eigenen Lebensgeschichte geworden ist!
Andy: Mein Dad gibt mir seitdem mehr Taschengeld, weil das professionelle Equipment ziemlich teuer ist!
Robert: Ich kann jetzt viel schneller Frauen kennen lernen!
Lukas: Plattenvertrag hört sich zwar toll an, aber ist noch lange keine Garantie für großen Erfolg. Eher wichtig sind viele Auftritte und Interviews wie dieses hier, so kann man zusammen echt viel erleben.

mJ: Wo spielt ihr am liebsten?

Simon: Dort, wo es „Latte Macchiato" gibt. So heißt ein Song von uns!
Andy: Überall dort, wo schon alles aufgebaut ist und wir nur noch die Bühne rocken dürfen. Der Aufbau und Abbau ist manchmal wirklich sehr aufwändig und anstrengend.
Lukas: Was soll ich da sagen? Mein unteres Keyboard wiegt eine halbe Tonne!
Andy: Jetzt mal im Ernst, wir spielen natürlich gern dort, wo wir mit unserer Musik die Chance haben zu begeistern und unsere Ansichten und Erlebnisse in Form von unseren Songtexten zu teilen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir mit unserer Musik alle Altersgruppen ansprechen und haben letztens sogar eine Kirche gerockt und somit eine Konfirmationsgruppen-Aktion unterstützt.
Lukas: Natürlich ist die Kirche nicht die übliche Lokation! Am liebsten spielen wir auf Festivals mit großen Bühnen und fetter Sound- und Lichtanlage!

mJ: Eure Texte sind alles andere als Standardmaterial. Was beeinflusst eure Songs?

Simon: Was bedeutet denn Standardmaterial? Jeder Songwriter versucht Texte zu schreiben, die etwas Neues ausdrücken oder beim Zuhörer etwas auslösen. Trotzdem kann man hier die Welt nicht neu erfinden. Wir haben uns klar gegen politische und sexistische Äußerungen entschieden und wollen mit dem Thema „Paarungszeit" im ersten Album sowie dem Thema „Territorium Markiert", welches das zweite Album bestimmen wird, alle Facetten des täglichen Lebens eines Mannes durchleuchten.

mJ: Welche Musik hört ihr privat?

Simon: Zurzeit höre ich Interpreten wie The Calling, John Mayer, Jamie Cullum und Frank Sinatra, ohne Frank ist Weihnachten ja auch kein Weihnachten! Die Musik dieser Künstler inspiriert mich!
Lukas: Ich stehe mehr auf den alten Kram, wie Deep Purple, Toto und die meisten anderen bekannten Künstler aus dieser Zeit.
Robert: Ich hör Metal! Der Bass muss dröhnen.
Andy: Da ich auch noch in mehreren Orchestern spiele, höre ich neben den aktuellen Charts und den bekannten Hits aus den 80ern und 90ern auch Künstler mit großer Bigband à la Roger Cicero. Simon zwingt uns seit kurzem auch, aktuelle Club-Songs zu hören wie zum Beispiel „Memories" von David Guetta. Grund dafür ist die Idee, bekannte Disco-House-Songs in unsere eigene Phunky-Rockversion umzuschreiben. Beim letzten Auftritt kam das sehr gut an, besonders beim jüngeren Publikum. In den neuen Versionen mag ich die Songs sehr.

mJ: Welcher war euer spektakulärster Auftritt?

Lukas: Schwierig, es gab schon so viele coole Auftritte. Ich persönlich fand den Auftritt im überfüllten klitzekleinen Spessart-Keller in Gelnhausen am gemütlichsten und das tolle Publikum, das zu unseren Songs tanzte.
Simon: Der Auftritt im Münchner Hauptbahnhof war sensationell. Nicht nur, weil wir die bisher einzige Band sind die dort spielen durfte, sondern auch weil die einmalige Atmosphäre und der einzigartige Klang für immer in meinem Gedächtnis bleiben werden.
Andy: Bei uns passt es nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich. Da ist jeder Auftritt spektakulär!
Robert: Der Ausblick auf dem DB-Tower in Berlin war als Kulisse der Oberhammer.

mJ: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Andy: Wir arbeiten gerade an neuen Songs, um im Sommer 2012 dann eventuell eine zweite CD zu veröffentlichen.
Lukas: Wichtig ist auch die Teilnahme an dem Bandwettbewerb „Emergenza" im Januar. Dafür wollen wir sogar einen Partybus organisieren!
Simon: Ich bin überzeugt, dass wir in der jetzigen Besetzung viel erreichen können! Im nächsten Jahr werden wir interessante Projekte begleiten, unter anderem ein Kinderprojekt namens „Kindermusikpara.de", bei dem wir mit Kindern und Jugendlichen eigene Songs schreiben werden. Es wird also wieder außergewöhnlich!




Von meinJournal
© Lena Fischer


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