18 Januar, 2012 - 0 Kommentare, 71x gelesen | 71x gelesen
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Gelnhausen

Vorstellung der alternativen Anflugverfahren am 25. Januar


Die vom Kreis und den Städten und Gemeinden beauftragte Studie zu einem alternativen Anflugverfahren wird am Mittwoch, 25. Januar, 19 Uhr, in der Stadthalle Gelnhausen der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Montag (16. Januar) präsentierte Gutachter Michael Morr die Resultate bereits vor dem hauptamtlichen Kreisausschuss.

Die vorgelegten Möglichkeiten bestätigten die kritische Haltung von Landrat Erich Pipa gegenüber der Deutschen Flugsicherung, die er immer als sehr beratungsresistent empfunden hatte. Denn schon mit wenigen kleinen Schritten sei eine deutliche Verringerung der Lärmbelastung für das gesamte Kinzigtal möglich, lautete die zentrale Botschaft. Dieser positive Effekt sei durch erhöhte Anflugrouten sowie einen kontinuierlichen Sinkflug zu erzielen. „Mit den dargestellten Möglichkeiten werden unsere seit Jahren formulierten Forderungen in vollem Umfang bestätigt", erklären dazu Landrat Erich Pipa, Erster Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai und Kreisbeigeordneter Matthias Zach.

Selbst in großer Nähe zum Flughafen sei eine Reduzierung des Fluglärms um rund 50 Prozent möglich, erläuterte Morr. Dabei hatte er den erwarteten Luftverkehr sowie die Kapazitäten der Deutschen Flugsicherung zugrunde gelegt. Denn sämtliche Verbesserungsvorschläge des Main-Kinzig-Kreises sollten ohne große Hürden zeitnah umsetzbar sein.
Als einfachste Variante müssten die Flugzeuge bereits beim Gegenanflug auf einem höheren Niveau gehalten werden. Der anschließende Sinkflug könnte dann in geeigneter Staffelung erfolgen. Um den Luftraum noch besser auszunutzen, sieht das Gutachten eine Weiterentwicklung mit einer wesentlich veränderten Routenplanung und deutlich geringeren Belastungen vor.
„Mit dem vorliegenden Papier haben wir die fachliche Grundlage, um die möglichen Verbesserungen mit Nachdruck einzufordern", beschreibt Pipa die Ausgangslage. Gemeinsam mit Kavai und Zach ist der Landrat überzeugt, dass eine Umsetzung der ersten Schritte mit Unterstützung der Bevölkerung in den kommenden Monaten möglich ist.

Die gemeinsame Präsentation am 25. Januar soll für die Öffentlichkeit nachvollziehbare Informationen über die konkreten Auswirkungen der geplanten Veränderungen liefern. Dabei werde Gutachter Michael Morr auch die fachlichen Rahmenbedingungen und Hintergründe schildern sowie offene Fragen beantworten.




Von meinJournal



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