19 Januar, 2012 - 0 Kommentare, 129x gelesen | 129x gelesen
Drucken Text vergrößern
Freigericht

Evonik bringt mit dem Cyber-Classroom die Zukunft des Chemieunterrichts an die Kopernikusschule


Evonik Industries macht Chemie auf innovative Weise für Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule erfahrbar. Das Spezialchemie-Unternehmen stattet bundesweit vier Schulen, darunter die Freigerichter Europaschule, mit je einem Cyber-Classroom aus.


Dr.Klaus Engel übergibt den Vertretern der vier Pilotschulen den Cyberclassroom. Als Vertreter …

Im Dezember hat Evonik-Chef Klaus Engel die virtuellen Klassenzimmer an die Schulen übergeben: „Die 3D-Lern-Umgebung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, die komplexen Inhalte der Chemie in Theorie und Praxis anschaulich zu erleben und so besser zu verstehen." Engagement für Bildung und Ausbildung ist ein Kernanliegen von Evonik. Engel dazu: „Wir wollen bei den Schülern Freude und Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken, denn gerade in diesen Fächern benötigt das Industrieland Deutschland mehr talentierten und engagierten Nachwuchs."

Zu den Cyber-Classroom-Stationen, mit denen Evonik jetzt die vier Schulen in der Nähe seiner Produktionsstandorte fördert, gehören neben Hard- und Software auch mehrere Chemie-Module. Diese wurden für diesen Anlass neu entwickelt und lassen die Schülerinnen und Schüler in die Welt von Periodensystem und chemischen Reaktionen, chemischen Bindungen und elektro-chemischen Akkus eintauchen. „Der Cyber-Classroom ist eine 3D-Echtzeit-Lernplattform. Das bedeutet, dass Schülern und Schülerinnen mit speziellen 3D-Brillen komplexe Unterrichtsinhalte im Fach Chemie anschaulich demonstriert werden können. Ein großer Vorteil liegt in der einfachen und intuitiven Bedienung, so dass die Schüler sich zum Beispiel die chemische Bindung oder die Abläufe in einem Galvanischen Element in 3D anschauen und Lerninhalte selbstständig erarbeiten können", erläutert Studiendirektor Norbert Dressler, Fachbereichsleiter an der Kopernikusschule. Des Öfteren gebe es in der Chemie Grenzen in der Vermittlung von Wissen, weil es schwierig sei, sich Abläufe dreidimensional vorzustellen. Mit dem Cyber-Classroom „werden diese Grenzen umgangen und das räumliche Vorstellungsvermögen der Schüler trainiert." Die ersten Unterrichtserfahrungen fielen sehr positiv aus. „Die Schüler und Schülerinnen sind motiviert und begeistert, nun, wie im Kino, 3D-Erlebnisse zu haben und dadurch einen einfacheren Zugang zu komplexen Lerninhalten zu bekommen", so Norbert Dressler. Gerade chemische Reaktionen, die in ihrem molekularen Ablauf für das menschliche Auge nicht erkennbar sind, können mit Hilfe dieser Technologie sichtbar gemacht und realitätsgetreu dargestellt werden. Entwickelt hat diese neuartige 3D-Lern- und Lehr-Umgebung die Visenso GmbH aus Stuttgart. Technologien, die bislang vor allem beispielsweise in der Automobilindustrie oder auch im Anlagenbau genutzt wurden, hat Visenso für den Unterricht an Universitäten und Schulen weiter entwickelt und so zugänglich gemacht.




Von meinJournal



Bookmark and Share

 

 

Kommentare

 

 

 

 

Kommentar: