15 Februar, 2012 - 0 Kommentare, 60x gelesen | 60x gelesen
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Frankfurt am Main - Musikmanager Thomas M. Stein über Whitney Houston

„Eine wahnsinnig humorige Zeitgenossin“


Thomas M. Stein, einer der bekanntesten Musikmanager Deutschlands, hat die verstorbene US-Sängerin Whitney Houston als „wahnsinnig humorige, freundliche und angenehme Zeitgenossin" erlebt, wie er im Gespräch mit dem Hörfunksender hr1 sagt

Allerdings „war sie schon auch eine Diva. Sie hat durchaus ihre Partner auch mal zwei, drei Stunden warten lassen, und ist dann mit strahlendem Lächeln auf sie zugekommen, als wenn nichts gewesen wäre."

Dass früh verstorbene Superstars wie Whitney Houston, Michael Jackson oder Amy Winehouse nicht mit ihrem Leben zurechtkommen, ist für Stein erklärbar: „Ich denke, dass die Überforderung des Tagesablaufs viel größer ist, als wir uns vorstellen können." Schon als Jugendliche würden solch talentierte Künstler „in ein Geschäft geschubst, das sie viel zu früh auffrisst. Sie werden nur betreut von Managern, die alle ihren Eigennutz damit verbinden. Das führt zu einem Verlust an Realität." Am Ende hätten Stars wie Houston dann „die Nähe zur Familie und tatsächlichen Freunden" verloren. Für Weltstars „sei es wahnsinnig schwer, die richtige Balance zu finden. Man muss sich in professionelle Hände begeben und das führt ein Stück weit zum Persönlichkeitsverlust.", so Thomas M. Stein.




Von meinJournal
© hr1


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