16 Februar, 2012 - 0 Kommentare, 94x gelesen | 94x gelesen
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Frankfurt am Main

Erfolgsprojekt Familien-Stipendium


Das Diesterweg-Stipendium für Kinder und Eltern wird in der Hessischen Landesvertretung in Berlin vorgestellt

Dem Diesterweg-Stipendium der Stiftung Polytechnische Gesellschaft wird eine besondere Anerkennung zuteil: Auf Einladung der hessischen Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) wird es heute Abend in der Hessischen Landesvertretung Berlin einem fachkundigen Publikum aus Politik, Schulwesen und Stiftungsszene vorgestellt. Dabei feiert auch ein Dokumentarfilm Premiere, den der Frankfurter Filmemacher Dr. Otto Schweitzer über das Stipendienprogramm angefertigt hat.
„Das Diesterweg-Stipendium ist das erste Bildungsstipendium für Familien in Deutschland“, so Ministerin Henzler. „Seit seinem Start 2008 setzt es Maßstäbe insbesondere bei der Förderung von Zuwandererkindern, die ihre schulischen Möglichkeiten sonst aufgrund schlechter Deutschkenntnisse nicht voll ausschöpfen könnten. Dadurch, dass es sich an Kinder und deren Eltern wendet, regt es zudem die Auseinandersetzung mit Bildungsthemen innerhalb der Stipendiatenfamilien an.“
„Die Einladung unterstreicht, dass unsere Arbeit nicht nur in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet, sondern auch von bildungspolitischen Protagonisten auf Bundesebene wahrgenommen wird und dass von den Diesterweg-Stipendien eine Vorbildwirkung für weitere deutsche Städte und Regionen ausgeht“, freut sich der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Dr. Roland Kaehlbrandt. Erste überregionale Erfolge zeichnen sich bereits ab: Im September 2011 startete das Programm auch in Hannover, Vorbereitungen für die Übernahme in Hamburg werden derzeit getroffen.
Mit einer Laufzeit von zwei Jahren begleiten die Diesterweg-Stipendien Kinder und Eltern beim Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule und wenden sich dabei gezielt an Familien in schwierigen Lebenslagen. Ziel ist es, den Kindern eine ihren Begabungen entsprechende schulische Laufbahn zu ermöglichen und ihre Eltern in die Lage zu versetzen, sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Geboten werden: Akademietage, Exkursionen in und um Frankfurt, Kurse zur Deutschförderung, Elterntreffs mit Gesprächsrunden zu aktuellen Themen, Sprechstunden sowie eine individuelle Betreuung. Auch die enge Kontaktpflege mit den betreffenden Schulen ist ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit. Schließlich umfasst das Diesterweg-Stipendium einen Bildungsfonds, aus dem pro Stipendium bis zu 600 Euro jährlich für  Bildungsanschaffungen und -maßnahmen beantragt werden können.
Das Diesterweg-Stipendium baut auf dem Sprachförderprogramm „DeutschSommer“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft auf (www.deutschsommer.de). Namensgeber ist der Pädagoge Adolph Diesterweg (1790-1866), einer der Väter der Polytechnischen Gesellschaft e.V. und Begründer der Volksschule. Kooperationspartner des Stipendienprogramms sind das Hessische Kultusministerium, das Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, das Dezernat II – Bildung und Frauen der Stadt Frankfurt am Main, das Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt am Main und die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.




Von meinJournal



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