22 August, 2011 - 0 Kommentare | 1126x gelesen
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Heide-Cup 2011 endet für TVG mit Platz Sieben



Heide-Cup 2011 endet für TVG mit Platz Sieben
Die Mainfranken kehren vom letzten Vorbereitungsturnier in Lüneburg mit dem siebten Platz zurück

Mit einer dezimierten Mannschaft war der TV Grosswallstadt am Freitagvormittag in Richtung Niedersachsen gestartet. Trainer Peter David musste beim letzten Turnier während der Vorbereitungsphase wieder einmal improvisieren. Neben den Verletzten Steffen Weinhold (Leistenoperation) und Max Holst (Handfraktur) fehlten zudem Rechtsaußen Steffen Kaufmann (Trainingslager mit dem TV Kirchzell) sowie die beiden WM-Fahrer Florian Eisenträger und Patrick Schmidt. Die brenzlige Situation auf Linksaußen löste Cheftrainer David in Lüneburg mit einem Dreiergespann bestehend aus Jens Tiedtke, Cornelius Maas und Marius Liebald. In zwei Tagen wird aber auch auf dieser Position für Entspannung gesorgt sein, denn Florian Eisenträger wird nach seiner Rückkehr von der U19-Weltmeisterschaft wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen.

In der ersten Turnier-Begegnung am Freitagabend (19.08) wartete mit der SG Flensburg-Handewitt gleich ein harter Brocken auf die „Wällster“. Mit 30:21-Toren (HZ 16:10) musste sich der TVG nach dem Abpfiff geschlagen geben und stand durch die Niederlage am nächsten Tag (20.08.) Medvedi Moskau gegenüber. Zur Halbzeit lag die David-Truppe mit nur einem Tor zurück (14:15), doch auch gegen den russischen Club hatten Jakobsson & Co. am Ende knapp das Nachsehen und verloren mit 29:27. Am Finaltag (21.08.) stand im Spiel um Platz sieben dann das Team der Kadetten Schaffhausen als Gegner auf dem Feld. Der bayerische Bundesligist gewann dieses Platzierungsspiel in Lüneburg mit vier Treffern Vorsprung (23:19/HZ 13:12) und sicherte sich so den siebten Rang. Im Finale kam es zu einem reinen Nordderby zwischen dem HSV Hamburg und der SG Flensburg-Handewitt, bei dem sich der HSV mit einem 24:23-Sieg (11:11) den Titel sicherte.

Trainer David ließ den HEIDE-CUP am Montagmorgen Revue passieren. „Am Freitag hatten wir einen rabenschwarzen Tag erwischt und absolut nichts hat gepasst. Das war aber auch der erste und einzige Ausrutscher in unserer gesamten Vorbereitung. Gegen Moskau fehlte uns am Ende das berühmte Quäntchen Glück; ansonsten war ich mit der Vorstellung meines Teams zufrieden. Im letzten Spiel gegen Schaffhausen haben die Jungs Moral bewiesen und die letzten Kräfte mobilisiert, sodass wir die Partie gewinnen konnten. Nach einem holprigen Turnierstart hat sich die Mannschaft schnell wieder gefangen und mit einer soliden Leistung den HEIDE-CUP als Siebtplatzierter beendet“, so das Fazit des Slowaken.






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