09 September, 2011 - 0 Kommentare | 1078x gelesen
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Kopernikusschüler arbeiten begeistert an Kunstprojekt


„Mosaik ist Malen für die Ewigkeit“, so Kunstlehrerin Gisela Röll, die sich mit ihrer 8. Hauptschulklasse in diesem Jahr wieder etwas Besonderes vorgenommen hat. Ein bisher recht trister Flur wird mit Mosaik und Naturstein gestaltet, in Zusammenarbeit mit dem Bautechniker Hubert Wendt und Kunst- und Arbeitslehrekollege Gerd Kassel, der für die mediale Dokumentation des Projekts zuständig ist.


Kopernikusschüler arbeiten begeistert an Kunstprojekt
Bereits vor zwei Jahren konnte im Außenbereich der Kopernikusschule unter Leitung von Gisela Röll, Robert Kaller - einem erfahrenen Künstler im Bereich des Mosaikbaus - und Hubert Wendt mit einer 7. Gymnasialklasse eine Sitzgruppe auf dem Schulhof mit Steinen, Kieseln und Fliesen umgestaltet werden. Es ist ein optisch einladender Ort entstanden, ein Kunstprojekt, wo sich Schülerinnen und Schüler gerne in den Pausen aufhalten.

In diesem Jahr steht nun die Idee Gisela Rölls und ihrem Team auf dem Stundenplan, einen Flur der Kopernikusschule zu beleben. Der Gestaltung des Schulgebäudes kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Bewusst farbig gestaltete Klassenräume, Korridore und Fassaden werden zu Resonanzkörper der inneren Entwicklung der Schüler. Wandmosaike beleben ein Gebäude, wecken die Aufmerksamkeit und werten als gestalterischen Höhepunkt den Raum auf. Zudem lehrt die Erfahrung, dass eine farbig, phantasie- und liebevoll gestaltete Umgebung kaum Vandalismus und Verschmutzung zum Opfer fällt.

Mit großer Freude und unermüdlichem Engagement arbeiten nun derzeit 20 Hauptschüler an der Flurgestaltung. Obwohl die Jugendlichen in drei Schichten eingeteilt sind, verkünden sie schon am Tag zuvor: „Wir kommen morgen gleich zur ersten Schicht! Die Flurgestaltung macht total viel Spaß!“ Spielerisch erlernen die Schülerinnen und Schüler wie Fliesen verlegt und verfugt werden, entwickeln handwerkliches Geschick und einen künstlerischen Blick, denn das Mosaik verbindet Züge der Malerei mit denen des Reliefs. Das Mosaik lebt vom Zusammenklang von Stein und Licht, vom Rhythmus der Fläche und der Farben. Und schließlich erfahren die Kopernikaner darüber hinaus, bei einem solch aufwendigen Projekt auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. „Alle drei Komponenten dienen nicht zuletzt auch wesentlichen berufsvorbereitenden Maßnahmen“, so Gerd Kassel. Gisela Röll, selbst begeisterte Mosaikbauerin, setzt mit dem Gestalten in einem offenen Werkstattunterricht auf ein besonderes Ziel zeitgemäßen Unterrichtens - der Öffnung der Schule nach außen. Unterstützt wird das Kunstprojekt von der Schulgemeinde, und im besonderen von den Firmen Rüppel in Gelnhausen, Brönner in Somborn und Ball und Böhm in Alzenau.






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